melius

Unser Konzept

Konzept für PatientInnen

„Ergo, Logo, Physio, Podo – alles unter einem Dach“. Getreu diesem Motto ist unser melius-Konzept aufgebaut, denn häufig gibt es den Bedarf verschiedener Fachbereiche. So werden unter anderem Ergotherapie und Logopädie häufig gemeinsam von den behandelnden ÄrztInnen verschrieben. Der große Vorteil für unsere PatientInnen besteht darin, dass man am gleichen Tag direkt aufeinander folgend von zwei TherapeutInnen versorgt werden kann. Hierfür ist unser Patientenservice gerne behilflich die Termine so zu legen, dass unsere PatientInnen nicht lange warten bzw. nur einmalig anreisen müssen.

Ein weiterer großer Vorteil für unsere PatientInnen besteht darin, dass sich unsere TherapeutInnen untereinander fachlich austauschen. Dieser interdisziplinäre Ansatz ermöglicht es, dass Erfahrungswerte und das Wissen des jeweiligen anderes Fachbereichs weitergebenden werden und die Therapien sinnvoller und aufeinander aufbauend geplant werden können. Unsere guten Behandlungsergebnisse geben uns hier recht.

Was bedeutet interdisziplinär?

Interdisziplinär bedeutet Denk- und Arbeitsweisen einer oder mehrerer anderer Fachbereiche mit einzubeziehen und kooperativ zu arbeiten. Wesentlich für den Therapieerfolg ist ein funktionierender Verständigungsprozess zwischen den behandelnden TherapeutInnen.

Wie arbeitet melius interdisziplinär?

Wir arbeiten eng mit ErgotherapeutInnen, Logopädinnen, PodologInnen und Physiotherapeutinnen zusammen. In unseren melius-Praxen werden alle PatientInnen die interdisziplinär versorgt werden nach Anamnese und vor Behandlungsbeginn von den jeweiligen TherapeutInnen fachlich besprochen und eine gemeinsame Behandlungsstrategie wird festgelegt.

Nun werden in regelmäßigen Abständen fachliche Gespräche zum jeweiligen Entwicklungssand geführt. So kann die Strategie auf die bisher erzielten Ergebnisse angepasst werden.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Ärzten?

Selbstverständlich tauschen wir uns auch mit den verschreibenden ÄrztInnen aus. Auch hier gibt es eine enge Zusammenarbeit. Diese funktioniert nicht nur durch das Verschreiben der Verordnung (Rezept), sondern auch dadurch, dass wir Berichte über den Therapieerfolg verfassen und den ÄrztInnen auch jederzeit für Gespräche zur Verfügung stehen.

Können zwei TherapeutInnen auch gleichzeitig behandeln?

Das wäre wunderbar und oftmals sogar sehr förderlich. Einige Störungsbilder ließen sich kombinieren und somit gleichzeitig behandeln. Leider ist dieses durch die gesetzliche Krankenversicherung nicht gestattet. Wir hoffen, dass dieses irgendwann erlaubt wird, sodass zwei TherapeutInnen zeitgleich therapieren können. Vielleicht wird hier in den kommenden Jahren auch eine bessere Studienlage dazu beitragen können. Wir drücken die Daumen.

Wie gewährleistet melius eine gleichbleibend hohe Qualität?

Als Kopf jeder Praxis steht unsere Praxisleitung, die immer mehrere Jahre Berufserfahrung vorweisen kann. Unsere Kriterien, um Praxisleitung zu werden sind hierbei sehr hoch, denn hier ist der erste Schritt für uns eine hohe Qualität anbieten zu können.

Darüber hinaus muss jede Praxisleitung jährlich an mindestens einer Fortbildung, wir empfehlen sogar 2 Fortbildungen, teilnehmen. Selbiges gilt für die weiteren TherapeutInnen der Praxis. Welche Fortbildung besucht wird, dürfen die TherepautInnen frei wählen, denn jede Therapeutin und jeder Therapeut wissen am besten, wo noch Nachholbedarf ist oder für welches Störungsbild gerade besonders viele PatientInnen in Therapie oder auf der Warteliste sind.

Zusätzlich zu den Fortbildungen finden regelmäßig Supervisionen durch die Praxisleitung statt. Hierbei ist die Praxisleitung als stiller Zuschauer in der Therapie anwesend und gibt im Anschluss ein konstruktives Feedback. Neben den Supervisionen gibt es für unsere TherapeutInnen auch die Möglichkeit zu hospitieren. Bei diesen Hospitationen kann man erfahrenen TherapeutInnen bei den Behandlungen über die Schulter schauen.

Durch diese Maßnahmen kann melius eine gleichbleibend hohe Qualität anbieten. Und nicht zuletzt kommen durch neue KollegInnen auch immer wieder neue und frische Impulse ins Team.

Konzept für TherapeutInnen

„Auf die Therapie konzentrieren und um den Rest kümmern wir uns“. So ungefähr könnte das Motto für unsere TherapeutInnen lauten. Wir legen viel Wert darauf, dass alle KollegInnen das tun was sie gut können und das tun was sie möchten. Die Stärke der einzelnen TherapeutInnen liegt teilweise beim Arbeiten mit Kindern, teilweise beim Arbeiten mit Erwachsenen. Manchmal gibt es Stärken beim Stottern oder der Stimme, beim Therapieren von Armen oder Beinen usw. Jede Therapeutin und jeder Therapeut wird nach Möglichkeit dort eingesetzt, wo eine Spezialisierung und / oder eine besondere Leidenschaft vorliegt. Wir sind nämlich der Meinung, dass dann deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden können.

Ein weiterer großer Punkt ist die Verwaltungstätigkeit. Auch wenn es für unsere PatientInnen nicht so aussehen mag, haben TherapeutInnen relativ viel administrative Tätigkeiten, die viel Zeit fressen. Telefongespräche zur Terminabstimmungen, Terminverschiebeungen, Ausfälle, Rezeptänderungen und vieles mehr sind hier zu nennen. Das melius-Konzept für TherapeutInnen sieht vor möglichst viele dieser Aufgaben vom Patientenservice ausführen zu lassen. Somit können sich die TherapeutInnen auf die Therapie konzentrieren.

In regelmäßigen Team-Meetings und in den interdisziplinären Meetings (einen speziellen Patienten betreffend) tauschen sich unsere TherapeutInnen aus und lernen von einander. Sowieso lernen unsere TherapeutInnen nie aus. Zusätzlich zu den Fortbildungen hat melius eine digitale Bibliothek fast sämtlicher Fachbücher, die über das interne melius-Netzwerk gelesen werden können. Diese Bibliothek ist interdisziplinär und somit übergreifend für alle Fachbereiche.